Nährstoffmanagement

Mit der aktuellen Novellierung der Dünge-verordnung sind die Grenzen zur Ausbringung von organischen und mineralischen Nährstoffen noch einmal nach unten angepasst worden. Einhergehend gibt es weitere Auflagen zur Ausbringungstechnik.
Die Terragie forscht zusammen mit der AgriV Raiffeisen eG seit 2010 sehr intensiv an dem Thema der alternativen organischen Gülleverwertung, da in kaum einem anderen Bundesland die Veredelungsdichte so hoch ist. Zur Lösung der Nährstoffproblematik, wurde das Nährstofftrennungsverfahren von uns entwickelt, welches aus der Flüssigphase die Nährstoffe in den Feststoff überführt.

In einem von uns entwickelten Verfahren wird mittels Fällungsmitteln eine Flockung herbeigeführt. Die Flocken werden danach mechanisch geformt und sofort danach auf einen speziellen Pressschnecken-separator gegeben.  Hier findet im kontinuierlichen Verfahren die Trennung statt.
Die hierbei entstehenden Phasen sind eine Dick-phase und eine Flüssigphase. In der Flüssigphase sind überwiegend die gelösten Nährstoffe wie Ammonium und Kalium vorhanden. Der Phosphor ist laut Lufa Analyse nicht mehr nachweisbar und in die feste Fraktion überführt.
In der Dickphase sind Stickstoff, Phosphor und Kalium vorhanden, was diese Fraktion zu einem transportwürdigen organischen Volldünger macht und somit in die Ackerbauregionen  verbracht werden kann. Die Dickphase aus dem Trennungsverfahren von tierischen Güllen sollte in die nächstgelegene Biogasanlage verbracht werden, um dort nachwachsende Rohstoffe wie Mais zu ersetzen.

Die Terragie und die AgriV haben eine System-partnerschaft mit dem Nährstoffkontor West-münsterland gegründet und sind jetzt in der Lage das Full Service Programm für den Kunden in Sachen Nährstoffmanagement zu liefern.

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