InnoSep-Verfahren

Das Phosphat kann bis zu 100 % in die feste Phase transferiert werden. Je nach Anforderungen des Betriebes kann allerdings über die Reduzierung des Prozessmittelaufwands auch mehr Phosphat in der Dünnphase verbleiben. Die feste Phase aus dem InnoSep-Verfahren hat einen TS-Gehalt > 30 %   und eine erheblich höhere Nährstoffkonzentration als die Ursprungsgülle, was die Wertigkeit dieses Wirtschaftdüngers mehr als verdoppelt.

Dadurch reduzieren sich die Transportkosten je Kg Nährstoff um mehr als  die Hälfte, wodurch im Umkehrschluss mit dem Feststoff zu gleichen Kosten weiter entferntere Ackerbauregionen zu erreichen sind.

InnoSep-Verfahren

Durch die neue Düngeverordnung wurden unter anderem die Grenzwerte für die Aufwandmengen von Wirtschaftsdüngern (Gülle/ Gärsubstrat/ Festmist ) in landwirtschaftlichen Kulturen reduziert und die Zeiten für die Ausbringung im laufenden Jahr verringert.

Das Verfahren

Das von der Terragie entwickelte InnoSep-Verfahren ist so aufgebaut, dass nach wie vor ein Pressschnecken-Separator zum Einsatz kommt, jedoch eine chemisch-technische Unterstützung vorgeschaltet ist. 
Diese ist teilweise aus bestehender Klärwerks-technik abgeleitet und weiterentwickelt worden.

Der Erfolg des Verfahrens begründet sich in der ständigen Optimierung des Gesamtverfahrens - immer im Bezug auf die biologischen Inhaltsstoffe des jeweiligen Inputmaterials.
Die daraus resultieren Dünnphase ist bis auf die wassergebundenen Nährsalze wie Ammonium und Kalium nährstoffreduziert und kann in den meisten Betrieben somit komplett im eigenen Betrieb als verbleibender Wirtschaftsdünger eingesetzt werden.

Effektivität

Gegenüberstellungen von Analysen zeigen, dass bei der klassischen Separation die limitierenden Nährstoffe (N, NH4-N, P2O5) für die Gülleausbringung/Pflanzenbau (Rohgülle zu ungefällte Dünnphase) nahezu unverändert sind.

Auch bei der TS- (Trockensubstanz) und oTs- Reduzierung (organische Trockensubstanz), zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den beiden Verfahren. 

Die TS-Gehaltreduzierung lag bei der klassischen Separation bei –35,14 %, bei dem InnoSep-Verfahren konnten –72,97 % erzielt werden.

Die oTs-Gehaltreduzierung lag bei der klassischen Separation bei –46,15 %, bei dem InnoSep-Verfahren konnten –88,46 % erzielt werden.
Die Stickstoffreduzierung (N) lag bei der klassischen Separation bei -1,20 %, bei dem InnoSep-Verfahren konnten –31,02 %  % erzielt werden.

Die Ammoniumstickstoffreduzierung (NH4-N) lag bei der klassischen Separation bei –2,36 %, bei dem InnoSep-Verfahren konnten –9,84 % erzielt werden.

Die Phosphorreduzierung (P2O5) lag bei der klassischen Separation bei –6,99 %, bei dem InnoSep-Verfahren konnten –91,40 % erzielt werden.
Als „Gülle“ verbleibt eine wässrige Dünnphase mit einem Rest TS-Gehalt von 1 %, welche hauptsächlich nur Ammoniumstickstoff (NH4-N) und Kalium (K2O) enthält. Diese kann aufgrund der Reduzierung der für die Gülleausbringung limitierenden Nährstoffgehalte mit höheren Aufwandmengen (m³/ha) ausgebracht werden.

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